WIE MAN DEN GARTEN ZUR ARCHE MACHT

Foto von Moya McGinley

ARK Design & Landschafts-ARKitektur
Es ist möglich, deinen ganzen Garten oder dein Grundstück in eine Arche zu verwandeln. Aber wir bitten dich, die Hälfte zu teilen. Wir sind große Befürworter der Theorie von der »Hälfte der Erde« (E.O. Wilson). Auch der kleinste Fleck ist von Bedeutung. Wenn du nicht die Hälfte deines Landes verwildern lassen kannst, dann ist alles, was du entbehren kannst, und wenn es nur die Grenzbereiche sind, willkommen und wichtig.

Du kannst immer noch Wege, Essbereiche, Sitzplätze für abends, Rasenflächen und Terrassen sowie Anbauflächen für Lebensmittel anlegen. Es ist einfach so, dass du einen Raum mit einer anderen Absicht schaffst. Die Intention lautet: »Wie kann ich das Leben unterstützen, damit es mit mir gedeiht?« Natürlich wird sich die Herangehensweise mit der Zeit ändern, die Bepflanzung wird eigenwillig und einheimisch sein, die Pflaster werden minimal sein und hoffentlich die Erde atmen lassen. Deine Rasenflächen werden vielfältige Waldlichtungen anstelle von nicht-einheimischen Grasmonokulturen darstellen. Es ist alles eine Frage der Absicht. Es ist sehr wichtig, sichere, ungestörte Bereiche zu schaffen, in denen sich kein Mensch bewegt, abgesehen von den notwendigen Maßnahmen für die Arche.

Schritt 1. Mache dir klar, dass dein Land einen Sinn und einen Zweck hat! WICHTIG! Lade unser Ark-Logo herunter. PDF herunterladen HIER oder klicke auf das ARK-Bild oben. Drucke es aus und bringe eine wasserfeste Version an einer gut sichtbaren Stelle in deinem Land an oder drucke es auf eine Flagge. Schreibe (oder drucke) neben das Logo deutlich »Dies ist eine Arche«. Wenn du einfach nur die Wörter nimmst, ist das auch in Ordnung.

Füge die Website-Adresse für Passanten oder interessierte Nachbarn hinzu, damit sie verstehen, dass es einen guten Grund für das gibt, was die Leute oft als »ungepflegten Garten« ansehen. – www.wearetheark.org

Lass dir etwas einfallen! Ich freue mich schon auf viele kreative Ideen! Verbreite die Information und teile deine Schilder online, wenn du möchtest. NImm dafür #thisisanark und #letsbuildanark, damit wir sie finden können. Wir werden so viele wie möglich in unseren sozialen Netzwerken veröffentlichen. Jetzt kannst du stolz sein und jeder, der es sieht, kann sich auf der Website über das Arche-Projekt unterrichten. Du und dein Land sind unter dem Dach unserer fürsorglichen Gemeinschaft verbunden.

Schritt 2. Neustart! Wenn Ihr Fleckchen Erde nicht geschädigt ist, dann ist es bereits mit all den einheimischen Samen bestückt, die der Ort braucht, um sich selbst zu heilen und ein Ökosystem wiederherzustellen, das alle Lebewesen unterstützt, mit denen du das Land teilst.

Wenn es sich um geschädigtes Land handelt, das Hilfe benötigt, ist es vielleicht zunächst nicht offensichtlich, aber nach einiger Zeit wirst du es merken. Vielleicht ist es der fehlende Bewuchs nach ein paar Monaten oder sogar einem Jahr. In städtischen Gebieten kann die Erde durch Schwermetalle oder andere Verschmutzungen vergiftet sein. Er kann sehr verdichtet oder durch mehrfache chemische Anwendungen weitgehend tot sein. Er kann mit nicht einheimischen, invasiven Pflanzen bewachsen sein, die entfernt werden müssen, damit sich wieder ein heimisches, förderliches Ökosystem etablieren kann. Wenn es nach einem Jahr immer noch ziemlich kahl aussieht, ist es vielleicht an der Zeit, einen Neustart des Ökosystems vorzunehmen. Besorge dir einheimisches, biologisches Saatgut mit offener Bestäubung und säe dort Wildblumen oder eine Wildkräuter- und Kleemischung aus. Dies wird die Säuberung des Bodens einleiten und neue Energie freisetzen.

Wenn es sich um eine dicht gewachsene Monokultur von Rasen handelt, musst du das Gras entfernen und es mit einer einheimischen Saatgutmischung neu aussäen, wie oben beschrieben. Pflanzen haben es manchmal schwer, sich in Konkurrenz zu Rasenflächen zu etablieren.

Wenn es sich jedoch um einen alten Rasen handelt, ist er vielleicht schon voller Vielfalt und du musst ihn nur lang wachsen lassen, ohne ihn zu stören. Du wirst viele wilde Blattpflanzen im Rasen sehen, an denen du erkennst, ob er vielfältig ist. In einer dichten Grasmonokultur wird es fast keine geben und man muss möglicherweise wie oben beschrieben eingreifen, um die Vielfalt zu fördern.

Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du den Rasen einfach in Ruhe lassen, um zu sehen, ob sich eine Gemeinschaft von Wildpflanzen bildet. Wenn nach einem Jahr immer noch keine Vielfalt gewachsen ist, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, ihr auf die Sprünge zu helfen.

Spritze das Gras NICHT, um es zu entfernen. Hier gibt es keinen Platz für Chemikalien. Sehr viel anderes sichtbares und unsichtbares Leben wird durch Chemikalien geschädigt. Wenn es sich um eine kleine Fläche handelt, bedecke den Rasen mit flachgelegten Pappkartons, die du von allen Klebebändern befreit und vorher eingeweicht hast. Bedecke diese mit einer dünnen Schicht torffreiem Kompost oder Mutterboden und säe eine Mischung aus heimischen Wildblumensamen direkt in diese Schicht. Achte auf hungrige Vögel!

Große Rasenflächen können schwieriger sein. Hier sind einige Möglichkeiten, damit umzugehen. Du kannst den Rasen eine Saison lang mit Mulch bedecken, um das Gras abzutöten. Alte Wollteppiche, große schwarze Plastikfolien sind andere Möglichkeiten – diese vorzugsweise nur aus zweiter Hand und recycelbar. Wir müssen das Plastikproblem nicht noch verschlimmern.

Wenn die Möglichkeit hast, kannst du die Oberfläche der Rasenfläche leicht bearbeiten oder aufkratzen und den Boden darunter freilegen. Dadurch hätte die Samenbank im Boden eine Chance zu keimen. Sobald die Samen auch nur für einen winzigen Moment dem Licht ausgesetzt sind, reicht dies als Auslöser aus, um den Samen zum Keimen anzuregen, damit er heranwächst und zu einer Pflanze wird.

Wenn das Land mehr Hilfe braucht, kannst du nach und nach einheimische Pflanzen und Bäume pflanzen, aber denke daran, dass die Intelligenz der Natur unser Verständnis bei weitem übersteigt, versuche es also nicht zu sehr. Vertraue in die Natur. Sie hat bereits alles, was sie braucht und hat diesen Selbstheilungsprozess perfektioniert. Wenn du Pflanzen kaufst, solltest du einen lokalen Bestand an einheimischen Bäumen und Sträuchern wählen, da diese die heimischen Insekten am besten fördern. Einheimische Pflanzen sind für Insekten und Vögel viel nützlicher als nicht-einheimische. Im Laufe der Jahrtausende haben sich vielfältige Beziehungen zwischen einheimischen Lebewesen und einheimischen Pflanzen entwickelt. Wir sehen die Beziehungen einfach oft nicht oder verstehen die Feinheiten dieser Zusammenhänge nicht.

Wenn du die Möglichkeit hast, in einem Umkreis von 15 Kilometern von deinem Grundstück Samen von örtlichen Bäumen und Sträuchern zu sammeln, ist dies die beste Möglichkeit. Schaue dir ansonsten die örtlichen Hecken an, denn diese können Hunderte von Jahren alt sein und Stecklinge,die im Winter entnommen werden, können die bessere Wahl sein.

Wenn du Pflanzen kaufen musst, versuche, auch wenn es schwierig sein mag, sie nur aus Quellen zu beziehen, die nachweisen können, dass die Pflanzen nicht mit Chemikalien behandelt wurden. Denn solche Chemikalien (Fungizide, Pestizide und Herbizide) machen all die gute Arbeit zunichte, die du vorhast, und die Bestäuber werden krank, wenn sie Pollen von Pflanzen sammeln, die mit langlebigen Chemikalien behandelt wurden. Bio, lokal bezogen und einheimisch ist am besten.

Schritt 3. Reiße Barrieren ein! Wildtiere können sich nicht einfach durch Zäune oder in ummauerte Gärten begeben. Oft haben sie dadurch keinen Zugang zu vielen Nahrungsquellen und Zufluchtsorten. Wenn du Mauern oder Zäune zu Nachbarn hast, kannst du das mit ihnen besprechen. Wenn sie einverstanden sind, kannst du einen Bauunternehmer beauftragen, ein oder zwei Tunnel unter die Grenze zu bohren (wobei du darauf achten musst, dass die Bausubstanz nicht destabilisiert wird), um die freie Wanderung von Lebewesen zwischen den Gärten zu ermöglichen.

Wenn Ihre Nachbarn mitspielen, kannst du nach und nach feste Begrenzungen durch Wildtierkorridore aus heimischen Hecken ersetzen, die auch ein wichtiges Nisthabitat darstellen.

Schritt 4. Heiße die »Unordnung« willkommen.
Wir verlieren die Magie in der Welt und in uns selbst. Wir sind darauf trainiert, Wildheit in unseren Gärten als »unpordentlich und ungepflegt« anzusehen, Sauberkeit als »Pflege«. Doch in der Natur bedeutet Ordentlichkeit Tod. In einem gepflegten Garten gibt es nur wenig Leben. Ein ordentlicher Rasenteppich, der von einem Ende zum anderen reicht, hat keinen Zauber. In solchen Bereichen gibt es keine Hoffnung, keine Zuflucht. Die Wiederverwilderung von Land ermöglicht es dem Leben, wieder zu gedeihen.

 

 

Der Tod ist ein wichtiger Teil des Lebens.
Stehendes Totholz beherbergt sehr viel Leben. Eine lebende ausgewachsene Eiche beispielsweise beherbergt über 500 Arten von Lebewesen, aber ein toter oder sterbender Baum beherbergt Tausende! Lasse die abgestorbenen Blätter, Äste und den alten Bewuchs liegen. Von den toten und sterbenden Elementen in der Natur geht eine große Bandbreite an Unterstützung für die Lebenden aus. Mindestens 40% der Waldtiere sind irgendwann in ihrem Leben auf Totholz angewiesen. Zwischen vielen einheimischen Pflanzen, Pilzen, Insekten und anderen Lebewesen bestehen vielschichtige Beziehungen.

Schritt 5. Heiße die wilden einheimischen Pflanzen willkommen
Die Natur verschorftalle Schnitte in ihrer Haut mit ihrem Erste-Hilfe-Pflaster, das als »Unkrautsamenbank« bekannt ist. Lasse sie ihre wichtige Arbeit tun, wenn sie in Erscheinung tritt. Sie bieten lebenswichtige Nahrung für Insekten und Bestäuber, sie treiben ihre Wurzeln tief in den Boden und nehmen Mineralien aus der Tiefe in ihre Blätter auf. Sobald sie absterben, remineralisieren sie den Boden, während sie in der Erde verrotten. Sie haben eine so wichtige Aufgabe! Sie heilen den Boden. Wir sollten sie bestärken und bewundern.

Heiße diese einheimischen Pflanzen willkommen. Sie sind die vorderste Front der Natur. Stattdessen sind wir darauf abgerichtet worden, sie bei jedem Auftauchen sofort zu beseitigen, sie als unordentlich, unerwünscht und nutzlos zu betrachten. Wir müssen diese wichtigen Pflanzen jedoch als Samenbank für einheimische Wildpflanzen verstehen. Der Begriff »Unkraut« ist viel zu abwertend und negativ, vor allem wenn man bedenkt, welche wichtige Rolle diese Pflanzen bei der Wiederherstellung eines Ökosystems spielen. Sie sind die Grundpfeiler der Natur.

Viele unserer einheimischen Schmetterlinge zum Beispiel sind auf Brennnesseln als Nahrungsquelle für ihre Larven angewiesen. Der Admiral, der Kleine Fuchs, das Tagpfauenauge und der C-Falter. Wenn du Brennnesseln hast – lasse sie nach Möglichkeit einfach stehen.. Wenn du hinter dem Schuppen oder an einer versteckten Stelle Brennnesseln hast, versuche, sie einfach stehenzulassen. So wirst du viel zur Unterstützung dieser – und vieler anderer – Insekten beitragen. http://www.nettles.org.uk/ Brennnesseln/Wildtiere/Schmetterlinge. asp

INNEHALTEN & NACHDENKEN! Frage dich: Warum spritzen wir und versuchen, alle Frühblüher zu vernichten, die eine wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber sind? Sind sie wirklich so schlimm oder störend, dass sie beim ersten Auftreten beseitigt werden müssen? Können wir unsere Denkweise ändern und sie ihre Arbeit machen lassen, bevor wir sie abmähen. Können wir aufhören, schädlliche Chemikalien einzusetzen?

Schritt 6. Lasse das wuchernde unordentliche Dornengestrüpp in Ruhe!
Lasse die Brombeeren und andere dornige heimische Pflanzen wachsen und gedeihen. Sie schützen junge Bäume und sind ein wunderbarer Zufluchtsort für viele wilde Säugetiere. Sie sind für die Wiederherstellung eines einheimischen Ökosystems unerlässlich. Sie bieten Windschutz, Schutz äsenden Tieren wie Rehen, damit sich die Setzlinge etablieren können, sie sind kräftige Tiefwurzler, die den Boden remineralisieren und umstrukturieren, und sie sind großartige Lebensräume und Nahrungsquellen für Vögel und andere Wildtiere. Die Aufstellung des Schildes wird ein Schlüssel sein und die Menschen darüber aufklären, wie vorteilhaft diese Räume für unsere Verwandten aller Formen und Größen sind.

Schritt 7. Lasse Chemikalien weg.
Hör auf zu spritzen, lass das Land atmen und sich erholen. Die Bakterien im Boden werden durch Chemikalien abgetötet, und diese Bakterien und Pilze sind ein wichtiger Faktor für die Wiederherstellung der Bodengesundheit. Sie sind die Grundlage für die Gesundheit des Ökosystems der Böden. Diese häufig verwendeten Gifte versickern auch im Grundwasser und verursachen Chaos und Tod in unseren Wasserökosystemen. Chemikalien haben in einer Arche nichts zu suchen. Lies mehr zur Glyphosat-Debatte.

Schneckenkorn tötet zwar Schnecken und Nacktschnecken, aber auch andere Lebewesen, die sich unwissentlich von ihren toten Körpern ernähren, wie Igel und Vögel. Ratten- und Mäusegift führt zur Dezimierung unserer Eulenpopulationen. In Irland gibt es nur noch 400 Brutpaare von Schleiereulen. Wir müssen die Zusammenhänge verstehen. Der Versuch, Probleme chemisch zu lösen, führt immer zu anderen, unsichtbaren Problemen. Alles ist miteinander verbunden.

Auch wenn es schwerfällt, versuche, niemals Pflanzen aus Quellen zu kaufen, die nicht nachweisen können, dass sie nicht mit Chemikalien behandelt wurden. Diese Chemikalien (Fungizide, Pestizide und Herbizide) machen all die gute Arbeit zunichte, die du dir vorgenommen hast, und die Bestäuber werden krank, wenn sie Pollen von Pflanzen sammeln, die mit langlebigen Chemikalien behandelt wurden. Am besten biologisch, aus der Region und einheimisch, oder pflanze Ableger, die du leicht und kostenlos von Freunden bekommen kannst. Die Beschaffung von Stecklingen aus alten, lokalen Hecken ist ein sehr positiver Schritt für die örtliche Tierwelt.

Schritt 8. BELEUCHTUNG DER ARCHE. Wie du nachts deinen ARK-Bewohnern helfen kannst!

Die Beleuchtung in Städten und auf dem Land hat sich ohne Rücksicht auf die Schäden entwickelt, die sie bei unseren Wildtieren anrichtet. Die heute übliche blau-weiße Beleuchtung ist einer der Hauptfaktoren für den Rückgang der Artenvielfalt.

Zum Beispiel können nächtliche Insekten in diesen Lichtern nicht sehen, was ihnen die Möglichkeit nimmt, zu bestäuben, sich zu ernähren oder Eier zu legen, womit Larven für Vögel und Nahrung für Fledermäuse und Spinnen fehlen, und so weiter… Die negativen Auswirkungen der Beleuchtung sind so gewaltig, dass sie auf politischer Ebene bald geändert werden MÜSSEN.

Bis dahin müssen wir tun, was wir können… bitte stelle sicher, dass deine ARK-Lichter einen rötlichen Ton haben (das beeinträchtigt nicht so sehr) und stelle sicher, dass die Außenbeleuchtung mit einem Bewegungssensor ausgestattet ist, so dass sie nur für kurze Zeit eingeschaltet wird, wenn du sie brauchst, und dazwischen Dunkelheit herrscht.

Bitte forder deine Kommunalpolitiker auf, eine Änderung dieser Beleuchtung in Betracht zu ziehen. In der Regel ist es mangelndes Bewusstsein, das zu diesen Maßnahmen führt… es lohnt sich, sie aufzuklären. Das kann sehr viel ausmachen! Hervorragende Quelle https://www.bund-sh.de/stadtnatur/lichtverschmutzung/.

Schritt 9. Sei Teil der Lösung.

Wenn du Bereiche in deinem Garten gestalten möchtest, ist ein gemähter oder mit Rindenmulch belegter Weg durch die Arche, der zu einem einfachen Kreis mit Rasen, Rindenmulch, Pflaster oder Kieselsteinen führt, in den du dich setzen kannst, eine tolle Idee. Die Zeit, in der Gärten einfach nur ein Fest für unsere Sinne und ein Ort waren, an dem wir unser aktuelles oder modisches Kunstempfinden zur Schau stellten, ist vorbei. Ich denke, wir müssen jetzt aktiv werden und das Land der Natur zurückgeben. Wenn du einen Teil des Landes für den Anbau von Nahrungsmitteln behältst und den Rest als Schutzgebiet nutzt, tust du unvorstellbar Gutes.

Im Abschnitt MEHR ERFAHREN findest du weitere Aktivitäten für deine Arche.

Schritt 10. Spotlight auf das Leben.
Erstelle eine Liste. Wenn möglich, beginne mit der Auflistung der Lebewesen, die bei dir ihr Zuhause haben. Was ist dir aufgefallen, welche Insekten, Flechten, Pflanzen, Pilze, Vögel und Säugetiere haben hier Zuflucht gefunden? Teile die Liste in den sozialen Medien. Stelle ein Foto von dir und deiner Arche online, wenn du möchtest! Markiere es mit #letsbuildanark und #wearetheark

All dies wird die Aufmerksamkeit der Passanten erhöhen. Meistens bleiben diese Kreaturen unbemerkt und unversorgt. Warum nicht sogar eine Pinnwand mit Tier- und Pflanzenfotos für Eltern und ihre Kinder zum Innehalten und Lernen einrichten?

Lasst uns das verborgene Leben, mit dem wir diese Welt teilen, in den Mittelpunkt rücken.

Schritt 11. Sei dir möglicher Bedenken wegen der Verwilderung bewusst.
Halte Ausschau nach »invasiven« Arten. Wir befinden uns nicht im Krieg mit diesen Pflanzen. Wenn sie sich nicht integrieren und die Entstehung eines einheimischen Ökosystems nicht zulassen, dann arbeite behutsam daran, sie einzuschränken oder zu entfernen, damit sich eine gesunde Gemeinschaft entwickeln kann. Du kannst für deinen Teil der Welt recherchieren, um welche invasiven Arten es sich handelt. Es sind überall auf dem Planeten unterschiedliche. Dies ist ein kontroverses und schwieriges Problem. Verschiedene Organisationen haben unterschiedliche Wege, damit umzugehen. Bitte erkundige dich und triff deine eigene Entscheidung. Chemische Bekämpfungsmittel sind für mich keine Option. Ich bin der Meinung, dass die Auswirkungen ihres Einsatzes die Vorteile der Entfernung invasiver Pflanzen bei weitem überwiegen.

Waldbrände. In heißeren Weltgegenden musst du möglicherweise Brandschneisen einplanen für den Fall, dass Waldbrände ausbrechen. In einigen Teilen der Welt ist dies bereits ein Problem und könnte auch in den gemäßigten Zonen bald zu einem Problem werden.

Schritt 12. Lehne dich zurück und genieße.
Lasse das Land unter deiner Anleitung und Fürsorge zu neuem Leben erwachen. Lerne, jede Bodenwelle und jedes Kraut zu lieben. Beobachte staunend, wie er sich mit Schmetterlingen, Insekten, Igeln, Wildblumen und Magie füllt. Umgib dich sich mit Leben und Sinn. Habe Geduld. Jedes Jahr wird mehr und mehr Leben in das Land zurückkehren. Die Natur heilt so schnell und es spricht sich so schnell herum, wenn es einen Zufluchtsort gibt. Sei bereit… so viele Geschöpfe und ihre Familien werden fast über Nacht auftauchen! Du hast eine Arche gebaut.
Du trägst auf wahrhaft gute Weise zu Lösungen bei.
Hoffnung ist der Lohn.

Wichtiger Hinweis für Hauseigentümer und Mieter!
Es ist wichtig, mit den Vermietern in Kontakt zu bleiben und sich an deren Regeln zu halten, um keine Probleme zu verursachen. Bei We are the Ark geht es darum, Lösungen zu schaffen, nicht um Stress.